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Die Suchleistung eines Detektors ist immer abhängig von:
Während Sie mit einem guten Standart-VLF-Metalldetektor, der mit einer grossen Spule ausgerüstet wurde, bis in etwa 1,5 Meter Tiefe vordringen können, benötigen Sie für Tiefen ab 1,5 Meter in der Regel andere Ortungssysteme.
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Kombi-Geräte: das sind VLF-Metalldetektoren mit der Option, eine TOS anzuschliessen. Während der Detektor mit den kleinen Spulen für verschiedenste Objekte (auch einzelne Münzen) in geringeren Tiefen geeignet ist und über eine Metallunterscheidung verfügt, können mit der TOS nur große Objekte im Allmetall-Modus geortet werden. Suchtiefen bis etwa 4 Meter werden von den Herstellern angegeben, 2-3 Meter können damit bestimmt erreicht werden, die Sonde braucht nicht geschwenkt zu werden.

TOS / Doppelantennen-Sonden: mit einer Suchtiefe von ca 2 bis maximal 4 Meter (auf grosse Objekte). Sie arbeitet nur im Allmetall-Modus, besitzt also keine Metallunterscheidung, jede Metallart wird hier angezeigt.

PI-Detektoren: mit Suchrahmen oder Kabelsonden für Tiefen von ca. 2 bis max. 6 Meter (auf tiefliegende, große Teile). Kleinteile können mit den kleinen Spulen im Allmetallmodus geortet werden, hier wird dann aber jedes Eisen-Teil angezeigt. Die kleinen Rundspulen sind aber beim genauen Lokalisieren der georteten, großen Objekte hilfreich. Keine Metallunterscheidung! Derzeit keine Angebote verfügbar!
PI-Detektoren mit Metallunterscheidung: analoge oder digitale Geräte für Suchtiefen (laut Hersteller) bis max. 6-10 Meter auf sehr grosse Objekte. Sie werden mit kleinen Suchspulen oder Rahmensonden betrieben. Höchstwerte sind nur mit Rahmen zu erreichen. Die Metallunterscheidung funktioniert nicht immer ganz bis in die angegebene maximale Tiefe. Kleinere Objekte (Kasette, Tonkrug mit Münzen) können bis ca 2-3 Meter geortet werden. Die kleinen Rundspulen sind auch hier vor Allem beim genauen Lokalisieren der georteten, großen Objekte hilfreich. Metallunterscheidung bis in ca. 65 % der Maximalen Tiefe!
| Ortungssystem | max. theoretische Tiefe | Preisklasse | empfohlene Produkte |
| Detektoren mit grosser Suchspule | bis ca. max. 2,0 Meter | ca. 500 - 1500 Euro |
P G-Max2 mit 38x45 Sonde |
| Kombigeräte | bis ca. 3 Meter auf große Objekte | ca. 800 - 1500 Euro |
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| Doppelantennen-Sonden (TOS) | bis max. 3 m auf große Objekte | ca. 850,- Euro |
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| PI ohne Metallunterscheidung | mittelgroße Objekte (ca. 30x40 cm) bis max. 2-3 Meter. 6 m und mehr nur auf sehr große Objekte (z.B. Flugzeugwrack!!!) |
ab ca. 1000 - 4000 Euro |
derzeit keine Angebote |
| PI mit Metallunterscheidung | mittelgroße Objekte (ca. 30x40 cm) bis max. 2-3 Meter. 6 m und mehr nur auf sehr große Objekte (z.B. Flugzeugwrack!!!) |
ab ca. 1600 - 5000 Euro |
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Für ferromagnetische Objekte können auch sog. Förstersonden eingesetzt werden, die gebraucht oft aus NVA-Beständen angeboten werden. Mitunter werden auch Long-Range-Detektoren verlangt - das sind Detektoren (Antennen) zum Aufspüren von Metallobjekten bis in mehrere Hundert Meter Entfernung. Sie werden in Deutschland jedoch kaum angeboten, denn die Wirksamkeit dieser Geräte ist sehr fragwürdig, zumindest physikalisch nicht nachweisbar . Zweifellos ist die Vorstellung verlockend, innerhalb kurzer Zeit gezielt große Goldvorkommen zu finden. Die Funktionsweise der Geräte beruht jedoch - wie gesagt - eher auf "metaphysischen" als auf physikalischen Gesetzmässigkeiten, und die Erfolgsaussichten sind m.E. kaum grösser als bei normalen Wünschelruten.
Bodenradargeräte und Geräte zur geophysikalischen Untersuchung haben wir momentan nicht im Programm, es besteht jedoch die Möglichkeit diese (sowie alle anderen Detektoren) über unsere Bank zu finanzieren.